HOME JUWELIER Nova Eventis Service Messen & Events Wissenswertes



A| B| C| D| E| F| G| H| I| J| K| L| M| N| O| P| Q| R| S| T| U| V| W| X| Y| Z

A

Achat (Chalcedon)
Siliciumdioxid; sehr harter Stein mit sehr unterschiedlichen Färbungen, bedingt durch verschiedene Mineralablagerungen - meist in streifiger Zeichnung; die Zeichnung des Festungsachats beispielsweise erinnert an das Luftbild alter Bastionen (daher der Name), Moosachat ist farblos oder grauweiß mit dunklen oder moosähnlichen Einschlüssen; die berühmteste Fundstelle ist Idar-Oberstein; weitere Fundorte: Uruguay, Brasilien; Moosachat findet man in Indien, China und den USA

Achroit (Turmalin)
Borsilicat; seltener, farbloser Turmalin; die Bezeichnung leitet sich vom griechischen Wort achroos (ohne Farbe) ab; Fundorte: Madagaskar, Kalifornien

Akoya-Zuchtperle
runde Perle in Weiß, Rosé, Crème, Gold, Grünweiß oder Grau; wird seit Anfang 1900 im Südwesten Japans und in China gezüchtet; hat einen Durchmesser von 2 bis 10 mm; siehe auch Perle

Alabaster
hydrathaltiges Calciumsulfat; Gipsart; feinkörnig und pastellfarben; sehr weich und deshalb für die Schmuckverarbeitung nur bedingt geeignet; Fundorte: Italien, England

Amethyst (Quarz)
Siliciumdioxid; von violetter Farbe; aus verschiedenen Richtungen betrachtet, weist der Amethyst unterschiedliche Färbungen auf; beim Erhitzen ändert er seine Farbe zu Gelb oder Braun und wird so zum Citrin; Mischformen aus Citrin und Amethyst bezeichnet man als Ametrin; Amethyste aus Russland weisen eine leichte Rotfärbung auf, kanadische sind eher violett; weitere Fundorte: Brasilien, Sri Lanka, Indien, Uruguay, Madagaskar, USA, Deutschland, Australien, Namibia, Sambia

Analoganzeige
Zeitanzeige mit rundem oder eckigem Zifferblatt und einem Mittelpunkt mit rotierenden Zeigern

Aquamarin (Beryll)
Berylium-Aluminium-Silicat; meerblauer bis meergrüner Edelstein; der lateinische Name Aquamarin bedeutet Meerwasser; wirkt aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet mal blau und mal farblos; die qualitativ hochwertigsten Aquamarine kommen aus Brasilien; weitere Fundorte: Russland, Afghanistan, Pakistan, Indien, Nigeria

Automatikuhr
wird durch Bewegung aufgezogen; 1770 von Abraham-Louis Perrelet erfunden, später von Breguet verfeinert; arbeitet mit rotierender Schwungmasse, die durch die Armbewegung aktiviert wird

Aventurin-Quarz
Siliciumdioxid; Quarzart mit kleinen Kristalleinschlüssen, die die Farbe des Steins bestimmen; eingelagerter Chromglimmer macht ihn grün, Eisenglanzplättchen verleihen ihm eine braune und rote Farbe; Hauptfundorte: Brasilien, Indien, Russland; weitere Fundorte: USA, Japan, Tansania

Azurit
Kupfer-Hydroxylcarbonat; azurblau, tritt häufig im Verbund mit Malachit auf; Fundorte: Australien, Chile, Afrika, China; Steine aus Chessy, Frankreich, werden Chessylith genannt

B

Baguette
Längsform von Werk und Gehäuse mit einem Seitenverhältnis von mindestens 1:3; in den 20er Jahren bei Damenuhren beliebt, heute wieder im Trend. Oder ein rechteckiger Edelsteinschliff mit gerade Seitenkanten.

Bajonettverschluss
Verbindung von zwei Elementen durch einen verschiebbaren Stift oder Knopf

Barometeruhr
mit integriertem Quecksilberbarometer; nutzt den sich ändernden Luftdruck zum Aufziehen der Zugfeder und kommt deshalb ohne weitere Energie aus

Bergkristall (Quarz)
Siliciumdioxid; der farblose, durchsichtige Bergkristall ist die am weitesten verbreitete, reinste Form des Quarzes; der Name leitet sich vom griechischen krystallos (= Eis) ab, weil man Bergkristall für von Göttern geschaffenes Eis hielt; Bergkristalle findet man überall auf der Erde; bedeutendster Fundort: Brasilien

Bernstein
fossiles Baumharz; von goldgelber oder goldorangener Farbe; durchsichtig bis durchscheinend, oftmals mit eingeschlossenen Pflanzen- oder Tierresten bis hin zu ganzen Insekten; sein Name rührt von seiner Brennbarkeit her (früher: Brennstein); die berühmtesten Fundstellen liegen im Baltikum; Bernstein aus Birma heißt Birmit; Steine aus Sizilien nennt man Simetiten; weitere Fundorte: Dominikanische Republik, Mexiko, Deutschland, Rumänien, Kanada

Bicolor
Zweifarbig

Brillantschliff
Feinschliff für runde Formen mit 1 Tafelfläche und 56 Feinflächen

Bronze
Legierung aus Kupfer und Zinn; sehr korrosionsbeständig, elastisch und gut gießbar; wird oft mit anderen Metallen kombiniert

C

Calcit (Kalkspat)
Calciumcarbonat; farblos oder milchig-weiß und sehr weich; Hauptbestandteil von Kalksteinen und Marmor; auch im Verbund mit anderen Mineralien anzutreffen; Hauptfundort: Italien; farblose Rhomben heißen Islandspat; rosafarbene und grüne Kristalle findet man auch in den USA, in Deutschland und Frankreich

Chrom
sehr hartes, sprödes und hitzebeständiges Weißmetall; wird oft zum Überziehen von Metallgegenständen verwendet, z.B. bei Armbanduhren; siehe auch Verchromen

Chronograph
Uhr mit zusätzlichem Mechanismus für Kurzzeitmessungen (Stoppuhr), die durch einen zusätzlichen Chronozeiger angezeigt werden

Chronometer
ursprünglicher Ausdruck für sehr genau gehende Uhren; heute Ausdruck für Präzisionsuhren, die an einer offiziellen Prüfstelle geprüft wurden und die festgelegten Grenzwerte nicht überschritten haben

Citrin (Quarz)
Siliciumdioxid; hitzebehandelter Amethyst, der seinen Namen seiner zitronengelben Farbe verdankt; natürliche Citrine sind selten

Cordelkette
Kettenform mit zwei sehr eng umeinander geschlungenen Einzelbändern

D

Datumsanzeige
zusätzliche Funktion zur Anzeige des Datums, z.T. auch mit Wochentagsanzeige

Datumsgrenze
der 180ste Längengrad; die Zeit östlich dieser Grenze ist 1 Stunde zurück, die Zeit westlich 1 Stunde vor

Diamant
Kohlenstoff; das härteste Mineral der Erde; da Diamanten nur aus Kohlenstoff bestehen, weisen sie eine sehr regelmäßige Form auf; lupenreine, farblose Diamanten sind selten, die Mehrheit hat einen leichten Farbstich; Fundorte: Australien, Ghana, Sierra Leone, Zaire, Botswana, Namibia, USA, Brasilien; der Wert eines Diamanten ermisst sich nach vier C-Kriterien: Colour (Farbe), Cut (Schliff), Clarity (Reinheit) und Carat (Gewicht)

Digitalanzeige
Darstellungsform der Zeit mit Ziffern in einem Zifferblattausschnitt (Fenster); kommt ohne Zeiger aus

Direktaufzug
spezielle Art des Kronenaufzugs; die Zugfeder ist um die Aufzugwelle gewickelt

Display
engl.: zeigen, Anzeige; wird auch heute für die Digitalanzeige elektronischer Uhren verwendet

Dolomit
Magnesium- und Calciumcarbonat; farblos, weiß, rosa oder gelb; sehr weich und deshalb nur bedingt für die Schmuckverarbeitung geeignet; Fundorte: Italien, Schweiz, Deutschland, USA

Doublé
Goldauflage, wird in Mikron angegeben; 10 Mikron = 1/1000 Millimeter

E

elektrische Uhr
funktioniert nur mit Batterie oder Stromnetz

elektromechanische Uhr
arbeitet mit einem konventionellen Unruh-Spiralfeder-Schwingsystem, das aber elektrisch angetrieben wird

elektronische Uhr
Uhr, bei der die elektrische Energie (z.B. der Batterie) kontaktlos über elektronische Bauelemente (z.B. Transistoren) gesteuert wird

Edelmetalle
Metalle, die luftbeständig, korrosionsfest und säurebeständig sind; zu den Edelmetallen gehören Gold, Silber, Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium und Platin

Elementaruhren
Oberbegriff für alle Uhren, die mit natürlichen Elementen arbeiten (z.B. Sonnenuhr, Sanduhr, Wasseruhr etc.)

Elfenbein
Stoßzähne des Elefanten, aber auch Zähne von Nilpferd, Wild- und Warzenschwein, Pottwal, Walross, Seelöwe und Narwal; beliebt wegen seiner cremigen Farbe und seiner leichten Bearbeitbarkeit; besonders schönes Elfenbein stammt von afrikanischen Elefanten; darf aufgrund des Tierschutzes heute nicht mehr gehandelt werden

Email
Schmelzmasse aus Quarzsand, Flussspat, Borax, Soda und Bleioxid, durch Metalloxidpigmente gefärbt; oft zur Verzierung von Armbanduhrgehäusen und Zifferblättern, aber auch in der Schmuckindustrie verwendet

Emailuhren
Taschenuhren, deren Gehäuse (ggf. auch Zifferblätter) mit Emailmalereien verziert sind

F

Facettenschliff
Oberflächenbearbeitung zur Herausarbeitung der steinspezifischen Brillanz; die Anzahl der Facetten ist immer abhängig vom Stein - so kommen Diamant und Saphir beispielsweise mit einem Brillantschliff am besten zur Geltung, für einen Granat eignet sich unter Umständen der weniger aufwändige Treppenschliff

Feuerachat (Chalcedon)
Siliciumdioxid; Quarzart mit charakteristischem Regenbogeneffekt, bedingt durch Einlagerungen von Eisenoxidplättchen; Fundorte: Arizona, Mexiko

Fliegeruhr
im zweiten Weltkrieg entwickelte Uhr in (damaliger) Übergroße (etwa Taschenuhrformat), mit Präzisionswerk, meistens mit Leuchtziffern und -zeigern sowie Sekundenzeiger mit Stoppfunktion; zusätzlich langes, robustes Armband, das über der Montur getragen werden kann; außerdem mit Weicheisen-Innengehäuse versehen, das das Werk vor Magnetismus schützt

Flourit
Calciumflourit; weist eine sehr breite Farbpalette auf: Gelb, Blau, Rosa, Violett und Grün; Fundorte: Kanada, USA, Südafrika, Thailand, Peru, Mexiko, China, Polen, Ungarn, Tschechien, Norwegen, England, Deutschland

Funkuhr
von Funksignalen gesteuerte, elektrische Uhr

G

Gang
Differenz der Zeigerpositionen innerhalb von 24 Stunden

Gangdauer
Zeit, die eine mechanische Uhr läuft = Zeitspanne zwischen dem Zustand der Zugfeder, in dem sie voll aufgezogen ist, und dem, in dem sie entspannt ist

Gangregler
übergeordneter Begriff für den Teil des Uhrwerks, der für die Ganggenauigkeit der Uhr verantwortlich ist; bei der Pendeluhr ist es beispielsweise das Pendel; er richtet sich nach dem Zeitnormal (siehe auch Zeitnormal)

Gangreserve
die Zeit, die die mechanische Uhr nach Entspannung der Zugfeder noch weiterläuft

Gold
Edelmetall, das in Eruptivgesteinen und Quarzadern auftritt; goldhaltige Erze kommen in Afrika, Kalifornien und Alaska, Kanada, Südamerika und Australien vor; Gold ist fast allen chemischen Einflüssen gegenüber unveränderlich, oxydiert nicht und ist nicht magnetisch, in reiner Form ist es aber sehr weich und dehnbar - Legierungsmetalle wie Kupfer, Silber Nickel, Zink, Cadmium, Palladium und Eisen sorgen für Härte und bestimmen die Farbe: reines Gold ist goldgelb, Legierungen mit Palladium, Silber, Platin, Nickel oder Zinn ergeben Weißgold; Rotgold hat einen Kupferanteil, Eisen bewirkt einen leichten Blaustich und Gelbgold ist außer Kupfer auch Silber zugesetzt; der Feingehalt des Goldes definiert sich aus dem Verhältnis Gold zu Metall und wird in Karat angeben; für Schmuck verwendet man normalerweise 9-karätiges Gold, (37,5 % Feingold), 14-karätiges, 18-, 22- und 24-karätiges Gold (reines Gold)

Gold-Doublé
Art der Vergoldung, bei der eine dünne Goldschicht auf ein Grundmetall aufgebracht wird

Gravieren
das Einschneiden oder Einritzen von Motiven oder Schriftzügen in Metall, Stein, Glas o.ä.

H

Hämatit (Blutstein)
Eisenoxid; mit Metallglanz; färbt das Wasser beim Schleifen blutrot (daher sein Name, griechisch haima = Blut); es gibt auch schwarze Kristalle mit irisierenden Flächen, die Rosetten bilden können; spiegelblanke Hämatitkristalle heißen auch Specalurit - sie wurden früher als Spiegel verwendet; Hauptfundorte: Nordamerika, Brasilien, Venezuela und England; weitere Fundorte: England, Deutschland, Elba

Härte
Die Härte, ein Hauptcharakteristikum jedes Schmucksteins, lässt sich am besten anhand der Ritzfestigkeit des Steins bestimmen; mittels der Mohs-Härteskala (benannt nach dem deutschen Mineralogen Friedrich Mohs) lassen sich Steine aufgrund ihres Härtegrades in 10 Klassen einteilen: 1 = Talk (das weichste Mineral), 2 = Gips, 3 = Cacit, 4 = Fluorit, 5 = Apatit, 6 = Orthoklas, 7 = Quarz, 8 = Topas, 9 = Korund, 10 = Diamant

I

Indigolith (Turmalin)
Borsilicat; dunkelblauer bis grüner Turmalin; Fundorte: Sibirien, Brasilien, Madagaskar, USA

J

Jade
siehe Jadeit

Jadeit
= Jade; Natrium-Aluminium-Silicat; besteht eigentlich aus zwei verschiedenen Materialien: Jadeit und Nephrit; Jadeit besteht aus Pyroxenkristallen und tritt in den unterschiedlichsten Farben auf; die begehrteste Art, Imperial-Jade oder Kaiser-Jade genannt

Jaspis (Chalcedon)
Siliciumdioxid; eine derbe, feinkörnige Chalcedon-Art in Braun, Graublau, Rot, Gelb und Grün; Bandjaspis weist eine Streifung auf; Fundorte: Indien, Venezuela; roten und grünen Bandjaspis findet man in Russland, Deutschland und Frankreich

K

Konzentrisch
zueinander parallel liegend mit gemeinsamem Mittelpunkt; die beiden Endpunkte einer Spindel beispielsweise sind konzentrisch

Karat
Maßeinheit für das Mischungsverhältnis von anderen Legierungsmetallen (z.B. Kupfer, Silber, Palladium etc. - siehe auch Gold); ein Karat ist der 24. Teil eines Kilos Feingold: 1000:24 = 41,66 Gramm; außerdem Gewichtseinheit für Edelsteine: 1 Karat = 205 mg

Karneol (Chalcedon)
Siliciumdioxid; eine feine, durchscheinende, rotorange Chalcedon-Art mit Eisenoxidgehalt; der schönste Karneol kommt aus Indien

Koralle
Calciumcarbonat oder Konchiolin; meistens skelettartige Überreste kleiner Wasserlebewesen, der Korallenpolypen; sie bauen während ihres Wachstums Stöcke auf, die im Laufe der Jahrtausende zu Riffen oder ganzen Atollen anwachsen; an der Oberfläche zeigen die Korallen-Äste die charakteristische Struktur des ursprünglichen Skeletts, entweder gestreift oder gemasert; am begehrtesten ist die rote Koralle, die ihre Farbe durch Calciumcarbonat erhält; schwarze und goldene Korallen bestehen aus einer hornartigen, organischen Substanz, dem Konchiolin; Fundorte roter Korallen liegen vor Japan und vor Malaysia, schwarze und goldene Korallen findet man vor den Küsten der Westindischen Inseln

Kristallglas
weißes, sehr reines, klares Glas; enthält Kali und Bleioxid

Krone
am Gehäuse befestigtes Rädchen zum Aufziehen der Aufzugswelle oder zum Einstellen der Zeiger

Kronenaufzug
Spannen der Zugfeder durch Drehen der Aufzugswelle über den außen am Gehäuse befindlichen Stift

L

Lapislazuli
Halbedelstein; Gemenge aus mehreren verschiedenen Mineralien, hauptsächlich Lasurit, Sodalith, Hauynit, Calcit und Pyrit; Zusammensetzung und Farbe sind entsprechend unterschiedlich; als besonders hochwertig schätzt man das intensive Dunkelblau mit kleinen Flecken aus weißlichem Calcit und messingfarbenem Pyrit; der qualitativ beste Lapislazuli kommt aus Afghanistan; weitere Fundorte: Argentinien, Chile, USA

Laufwerk
Summe aller Zahnräder und Mechanismen zum Zwecke der Energieübertragung

LCD-Anzeige
engl.: liquid cristal display = permanente Flüssigkeitsanzeige; bestimmte Form der Digitalanzeige bei Quarzuhren mit Hilfe von Flüssigkeitskristallen

LED-Anzeige
engl.: light emitting diodes = Leuchtdiodenanzeige; bestimmte Form der Digitalanzeige mit elektroluminiszenten Dioden, die von einer Batterie mit Strom versorgt werden

Legierung
Mischung von zwei oder mehreren Metallen z.B. durch Schmelzen

Leichtmetall
Metall oder Legierung mit einem spezifischen Gewicht unter 3,5, z.B. Magnesium, Aluminium

Leuchtzeiger, Leuchtziffern
ursprünglich mit selbstleuchtendem Radium besetzte Zeiger, die so auch im Dunkeln abzulesen waren; aufgrund seiner Radioaktivität wurde die Verwendung von Radium allerdings verboten; heute werden ungefährlichere Stoffe verwendet, um Zeiger und Ziffern bei Dunkelheit leuchten zu lassen

M

Matt
unpoliert, glanzlos; Mattieren erfolgt durch Sandstrahlen, Beizen, Schleifen oder Bürsten

Malachit
Kupfer-Hydroxylcarbonat; von intensiv grüner Farbe und derbem Charakter; oftmals von einer schwarzen Maserung durchzogen; Hauptfundort: Zaire; ansonsten weltweit zu finden

Milanaise-Armband
feingliedriges Metallarmband, das direkt an das Gehäuse angearbeitet ist

Milchquarz
Siliciumdioxid; das charakteristische Milchweiß dieser Quarzart ist auf Gas- und Flüssigkeitseinlagerungen zurückzuführen; sehr große Kristalle findet man in Sibirien; weitere Fundorte: Brasilien, Alpen, Madagaskar, USA, Namibia

Mondstein (Orthoklas)
Kalium-Aluminium-Silicat; verdankt den Namen Mondstein seinem opalisierenden Schimmer; die schönsten Steine kommen aus Birma und Sri Lanka; weitere Fundorte: Indien, Madagaskar, Brasilien, USA, Mexiko, Tansania, Alpen

Moosachat
siehe Achat

Multifunktionsuhr
Quarzarmbanduhr, die neben der normalen Zeitangabe weitere Funktionen wie Stoppeinrichtung, Timer o.ä. besitzt

N

Nephrit (Jade)
Calcium-Magnesium-Eisen-Silicat, Bestandteil des Jade-Steins; die Farbpalette reicht von Crème bis Dunkelgrün; Hauptfundort: Birma; weitere Fundorte: Sibirien, China, Neuseeland, Australien, USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Taiwan, Simbabwe, Italien, Polen, Deutschland, Schweiz

O

Onyx, Sarder, Sard-Onyx (Chalcedon)
Siliciumdioxid; Halbedelstein; ist dem Achat verwandt, weist aber eine geradlinige braun-weiße oder schwarz-weiße Zeichnung auf; Sarder ist rotbraun und ebenfalls dem Achat ähnlich; Sard-Onyx, eine Mischung aus beiden, weist eine geradlinige, weiße Zeichnung und rötliches Braun auf; alle drei sind weltweit zu finden

Opal
Kieselsäuregel; enthält 5-10 % Wasser und kann deshalb beim Trocknen leicht brechen; man unterscheidet zwei Arten: den Edelopal, der beim Drehen ein opalisierendes Farbspektrum erkennen lässt, und den gemeinen Opal, der meist opak ist und nicht schillert; Hauptfundort: Australien; weitere Fundorte: Tschechien, USA, Mexiko, Brasilien, Südafrika

P

Padparadscha (Korund)
Aluminiumoxid; äußerst seltener, rosa-orangefarbener Saphir; der Name basiert auf dem singalesischen Wort für Lotosblüte; Fundort: Sri Lanka

Palladium
silberfarbenes, sehr hartes Edelmetall, das zu den Platinmetallen gehört; temperaturkonstant, nicht oxydierend und antimagnetisch; wird als Legierungsmetall für Weißgold und Platin verwendet

Peridot (Olivin)
Magnesium-Eisen-Silicat; olivgrüne oder flaschengrüne Färbung mit Glas- bis Fettglanz; hochwertige Kristalle sind selten, Fundorte: Ägypten, China, Brasilien, Birma, Hawaii, Arizona, Australien, Südafrika, Norwegen

Perle
Perlen bilden sich in Schalenweichtieren wie beispielsweise Austern zum Schutz gegen Fremdkörper; für Zuchtperlen wird ein vorbereiteter Perlkern in die Muschel gelegt, die das Tier dann durch Perlmutterausscheidungen wachsen lässt; Perlen sind reinweiß mit leichter, häufig rosiger Tönung; sie sind empfindlich gegen Säure, Trockenheit und Nässe und deshalb weniger haltbar als die meisten anderen Schmucksteine; echte Perlen findet man im Persischen Golf, im Indischen Ozean und im Roten Meer; Zuchtperlen-Gebiete sind die Küsten Polynesiens und Australiens

Perlmutt
Calciumcarbonat; die Innenseite von Seemuscheln, Austern und Schneckenmuscheln; die schönsten Perlmutter-Innenschichten besitzen große Seeperlmuscheln, Ohrschnecke und Kreiselschnecke; man findet sie in den Küstengewässern der USA und Neuseelands

Plaqué
Vergoldung auf einem Metall in einer Stärke von 10 Mikron; wird gerne bei billigen Uhrgehäusen verwandt

Platin
schweres, grauweißes, nicht oxydierendes Edelmetall; chemisches Element, das sich in Eruptivgesteinen bildet und in Form von Körnern u.a. in Flusssanden und Schotterhalden auftritt; Hauptfundorte: Südafrika, Kanada, USA, Russland, Australien, Kolumbien, Peru; Platin ist das seltenste und teuerste der drei Edelmetalle; es ist geringfügig schwerer als Gold und fast doppelt so schwer wie Silber

Plexiglas
Kunstharzmischung, künstliches Glas; elastischer und leichter bearbeitbar als echtes Glas, aber auch weniger kratzfest

Präzisionsuhr
allgemeiner Begriff für eine Uhr mit besonderer Ganggenauigkeit

Q

Quartz
engl. und frz.: Quarz

Quarz
= Bergkristall; in reiner Form farblos, wird durch Schmelzen zu einer glasartigen Substanz, die der Herstellung von Uhrgläsern und optischen Gläsern diente und z.Z. noch dient

Quarzuhr
arbeitet mit schwingendem Quarz, der durch einen Oszillator zum hochfrequenten und nahezu konstanten Schwingen angeregt wird; übertrifft in der Ganggenauigkeit mechanische Räderuhren

R

Rauchquarz
Siliciumdioxid; von brauner bis schwarzbrauner Farbe, die entsteht, wenn farbloser Quarz radioaktiv bestrahlt wird (z.B. durch unterirdische Radioaktivität); in Brasilien wurden bis zu 300 kg schwere Stücke gefunden; weitere Fundorte: Madagaskar, Spanien, Alpen, Colorado (USA), Australien

Rhodium
hartes, sehr dehnbares, nicht oxydierendes Edelmetall; silberfarben

Rhodochrosit
Mangancarbonat; rötlich durch Manganeinlagerungen; tritt im Verbund mit Mangan, Kupfer, Silber und Blei auf; die ältesten Minen liegen in Argentinien - Rhodochrosit heißt dort auch Inkarose; heutiger Hauptfundort: USA

Rhodonit
Mangansilicat; intensiv rosafarben, sehr begehrt auch mit schwarzer Aderung; meistens opak, durchscheinende Kristalle sind selten; sein Name leitet sich vom griechischen Wort für Rose ab; Fundorte: Russland, Schweden, Australien, Brasilien, Mexiko, USA, Kanada, Italien, Indien, Madagaskar, Südafrika, Japan, Neuseeland, England

Ringgröße
siehe Ringmaß

Ringmaß
künstliches Maß zur Ermittlung des inneren Durchmessers eines Fingerrings; die Größenpalette reicht von 46 bis 66; Ringgröße 46 entspricht einem inneren Durchmesser von 14,5 cm; 66 entspricht 21 cm; die Einteilung wird in 0,5-mm-Schritten vorgenommen

Ringweite
siehe Ringmaß

Rosenquarz
Siliciumdioxid; von zarter Rosafärbung, die auf einen geringen Titangehalt zurückzuführen ist; aufgrund seiner Sprödigkeit ist Rosenquarz fast immer trüb und rissig; Fundorte: Brasilien, Madagaskar, Schottland, Colorado (USA), Spanien

Rotgold
Legierung aus Gold, Kupfer und Silber; der Kupferanteil bestimmt die Intensität des Rottons; wenig Kupfer = Roségold

Rubin (Korund)
Aluminiumoxid; weist je nach Chrom- und Eisengehalt die unterschiedlichsten Rottöne auf; zum Teil mit streifiger Farbverteilung, die durch die Bildung neuer Lagen entsteht; ähnlich hart wie der Diamant; die besten Qualitäten kommen aus Birma; weitere Fundorte: Thailand, Afghanistan, Pakistan, Vietnam, Indien, North Carolina, Russland, Australien, Norwegen

S

Stainless steel
engl. stainless = rostfrei; Bezeichnung für nichtrostende Stahllegierung

Saphir (Korund)
Aluminiumoxid; sämtliche nicht-roten Korunde von Edelsteinqualität heißen Sahpir, doch verbindet man mit diesem Namen im Allgemeinen nur die blaue Art; farbgebende Substanzen sind Eisen und Titan, die auch die Farbintensität bestimmen; wertvolle Saphire werden in Birma, Sri Lanka und Indien geschürft; weitere Fundorte: Thailand, Australien, Nigeria; metallisch-blaue Steine stammen aus Montana (USA); weitere Fundorte: Kambodscha, Brasilien, Kenia, Malawi, Kolumbien

Saphir, farbloser (Korund)
Aluminiumoxid; Korund ohne Farbeinlagerungen, sehr selten; farblose und milchig-weiße Steine findet man in Sri Lanka; letztere heißen auch Geuda; durch Erhitzen erhält Geuda eine blaue Färbung

Saphir, gelber (Korund)
Aluminiumoxid; gelber oder gelbgrüner Korund; Fundorte: Australien, Thailand, Sri Lanka, Montana (USA), Ostafrika

Saphir, grüner (Korund)
Aluminiumoxid; meistens Zusammensetzungen aus sehr dünnen Bändern von blauem und gelbem Saphir, die intensiv grün erscheinen; Fundorte: Thailand, Sri Lanka, Australien

Saphir, rosa (Korund)
Aluminiumoxid; verdankt seine Farbe geringen Chromeinlagerungen; Spuren von Eisen bringen eine rosaorange Färbung hervor, Eisen und Titan eine violette; Fundorte: Sri Lanka, Birma, Ostafrika

Saphirglas
Uhrglas aus synthetischem Saphir, sehr hart und entsprechend kratzfest

Schildpatt
Calciumcarbonat; abgelöste Hornplatten der Rücken- und Bauchschilder des Panzers der Karettschildkröte; darf aufgrund des Artenschutzes heute nicht mehr gehandelt werden

Silber
glänzend weißes, sehr dehnbares und leitfähiges Edelmetall, das gewöhnlich in Form von Kristallen oder Körnern auftritt; das meiste Silber fällt als Nebenprodukt bei der Bleiförderung an; die bedeutendsten Silberminen liegen in Südamerika, den USA und Australien; da Silber sehr weich ist, wird es häufig mit anderen Metallen legiert; Elektrum, eine Gold-Silber-Legierung, die schon die alten Griechen kannten, enthält 20-25 % Silber; Sterlingsilber besteht aus 92,5 % oder mehr, Britannia-Silber aus 95 % Reinsilber

Smaragd (Beryll)
Beryllium-Aluminium-Silicat; ist für sein intensives Grün bekannt; es ist reich an Chrom und Vanadium und selten makellos, weshalb die meisten Steine geölt werden; die schönsten Smaragde stammen aus Kolumbien; weitere Fundorte: Österreich, Indien, Australien, Brasilien, Südafrika, Ägypten, USA, Norwegen, Palistan, Simbabwe

Smaragdschliff
rechteckiger oder quadratischer Edelsteinschliff mit treppenartigem Schliff zu den Seiten

Spessartin (Granat)
Magnesium-Aluminium-Silicat; in Schmucksteinqualität sehr selten; reiner Spessartin zeigt ein leuchtendes Orangerot; Fundorte: Sri Lanka, Madagaskar, Brasilien, Schweden, Australien, Birma, USA

Stahl
Metalllegierung aus Eisen und bis zu 1,5 % Kohlenstoff; je größer der Kohlenstoffanteil, um so härter der Stahl

Sterlingsilber
siehe Silber

Südsee-Zuchtperle
seltene Perle mit einem Durchmesser von 10 bis 20 mm; silberweiß, bläulich oder goldgelb; gilt als die Königin der Perlen; siehe auch Perle

Süßwasser-Zuchtperle
unregelmäßig geformte Perle, wird in China gezüchtet; siehe auch Perle

T

Tigerauge
Siliciumdioxid; in unterschiedlichen Farben, die auf die Art der Einlagerung zurückzuführen sind; das Tigerauge ist gewöhnlich schwarz mit gelb-goldener Eisenoxid-Streifung, Falkenaugen weisen eine blaugraue oder blaugrüne Färbung auf; das Quarzkatzenauge weist im Gegensatz zu Tiger- und Falkenauge eine gewisse Transparenz auf; Katzenaugen-Quarz (nicht zu verwechseln mit Katzenauge!) findet man in Sri Lanka, Indien und Brasilien, Tiger- und Falkenauge in Südafrika, Australien, USA

Titan
sehr leichte, harte, nicht magnetische Metalllegierung; erhält seine graue Farbe durch eine Oxydationsschicht; ursprünglich verwendet im Flugzeug- und Raketenbau; auch in der Schmuckindustrie und für Armbanduhrgehäuse

Topas
Aluminium-Flourhydroxylsilicat; tritt in den unterschiedlichsten Farben auf; Rosa Topas ist die teuerste Art, aber auch blaue und grüne Steine sind sehr begehrt; farblose Steine erhalten durch Bestrahlung und Brennen eine blaue Färbung; Hauptfundorte: Brasilien, USA, Sri Lanka, Birma, Mexiko, Australien, Tasmanien, Pakistan, Japan; rosafarbenen Topas gibt es nur in Brasilien, Pakistan und Russland

Türkis
Kupfer-Aluminium-Phosphat; von intensiv blaugrüner Farbe; himmelblauer Türkis aus der Türkei gilt als besonders wertvoll, in Tibet bevorzugt man eine grüne Variante; sein Name leitet sich von dem Wort türkisch ab, da die Türkei einst das bedeutendste Exportland für Türkise war; weitere Fundorte: Chile, Australien, England

Turmalin, gelber und grüner
Borsilicat; gelbgrün ist die häufigste aller Turmalin-Arten; smaragdgrüne Steine zählen zu den wertvollsten; Fundorte: Brasilien, Tansania, Namibia

U

Uhrenglas
= Deckglas; runde oder eckige, gewölbte Scheibe aus natürlichem oder synthetischem Glas zum Schutz des Zifferblatts

Uhrwerk
Gesamtheit aller Elemente, mit denen eine Uhr betrieben wird; Funktionsweise: die Antriebsenergie von Feder oder Gewicht wird über ein Räderwerk auf die Hemmung und ein Schwingungssystem übertragen, das die über das Räderwerk zurückübertragene, gleichförmige Bewegung auf das Zeigerwerk überträgt

V

Vergoldung
Überziehen eines (Metall-)Gegenstandes mit einer dünnen Goldschicht, zur Verschönerung und als Korrosionsschutz; eine Vergoldung mittels Elektrolyse ist unter 10 Mikron stark - wird für Uhrwerksteile verwendet; Goldüberzüge von mehr als 10 Mikron (1 Mikron= 1/1000 Millimeter) bezeichnet man als Plaqué; beim Doublé ist die Vergoldung üblicherweise 20 Mikron stark; Goldfilled bezeichnet eine beidseitige Goldauflage

Versilbern
Überziehen eines Metallgegenstands mit einer dünnen Schicht Silber im Elektrolyseverfahren

W

Weißgold
siehe Gold

X

- - -

Y

- - -

Z

Zirkon
Zirconiumsilicat; wird oft als Diamantersatz verwendet; im Reinzustand farblos, aber durch Einlagerungen in den unterschiedlichsten Farbnuancen zu finden; vom Diamant unterscheidet sich Zirkon durch seine Doppelbrechung und seine geringere Härte; schleifwürdige Kristalle in Edelsteinqualität findet man in Sri Lanka; weitere Fundorte: Thailand, Australien, Brasilien, Nigeria, Tansania, Frankreich

Zirkonia
siehe Zirkon

  Zurück   Seitenanfang Impressum